Schüler wegen unbedachter Nachricht auf Facebook verurteilt
So lautet die Headline - in Aachen wurde ein Schüler aus der 8. Klasse eines Gymnasiums zu 20 Arbeitsstunden verknackt, weil er auf Mobbing Anfragen mit einer Meldung bei Facebook reagierte, die eindeutig dem Jugendjargon zuzuordnen ist.
Nachdem sich der Schüler bei seinen Lehrern über Mobbing der Mitschüler beschwerte und nichts passiert ist, postete der Schüler folgenden Satz in seine Statusmeldung:
"Leute die ich so gar nicht leiden kann, haben fb (Facebook), wenn die mir fa (Freundschaftsanfragen) schicken, lauf ich Amok."
Die Richter aus Aachen werteten diese Aussage als
Ankündigung einer Straftat.
Im Prozess wertete das Amtsgericht Aachen seine Aussage auf Facebook als Androhung einer Straftat und sah darin eine Störung des öffentlichen Friedens. Der Richter stellte in der Urteilsbegründung fest, dass der Schüler in der Tat auf Facebook eine Reihe von Freundschaftsanfragen erhalten hatte, die ausschließlich den Zweck hatten, ihn zu provozieren. Seine Ankündigung, dass er Amok laufen werde, hätte von Gleichaltrigen als ernst gemeinte Drohung aufgefasst werden können. Obwohl der Angeklagte zum Tatzeitpunkt Jugendlicher war, sei er zweifelsfrei in der Lage gewesen, das Unrecht seiner Straftat zu erkennen. Deshalb verurteilte ihn das Gericht zu 20 Stunden Sozialdienst (AZ: 556 Ds-1 Js 11/12-48/12).
Diese Urteil ist absolut lächerlich. Da frage ich mich in welcher Welt diese Richter leben.
Besonders 2 Fragen schwirren einem da durch den Kopf, die man diesen Hinterwäldlern auf dem Richterstuhl stellen möchte.
1. Wieso wurden die Lehrer nicht zur Rechenschaft gezogen, die ganz klar mit verantwortlich sind für diese Statusmeldung. Wäre an diesem Punkt etwas passiert, dann wäre es lange nicht so weit gekommen.
2. Ist dann der häufig verwendete Satz:
"Ich fi.. deine Mutter, du Hu..sohn", der besonders gerne von jugendlichen Halbstarken mit Migrationshintergrund genutzt wird, nicht ebenso eine Ankündigung einer Straftat, die demenstsprechend geahndet werden müßte?
Ein gutes Mittel wäre vielleicht mal die Richter zu solchen Sozialstunden als Pausenaufsicht an eine bundesdeutsche Hauptschule zu schicken. Vielleicht holt sie das wieder in die Realität zurück.
Infoquelle:
t-online